Vom 11. bis 13. September trafen sich auch in diesem Jahr wieder Experten und Fachbesucher aus der HR-Branche zur Zukunft Personal Europe in Köln.
Mit fast 18.000 Fachbesuchern, 770 Ausstellern und über 450 Referenten ist sie die größte Kongressmesse im HR-Bereich.

   

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Wir waren vor Ort und haben die Fühler nach neuen Trends, Talenten und innovativen HR-Strategien ausgestreckt.

Zwei grundlegende Trends dominierten in diesem Jahr die Kongressmesse:

  

New Work als Richtungsgeber

Vor allem das Thema New Work konnte man in diesem Jahr regelrecht „begreifen“ und live erleben. Die Zukunft unserer Arbeitswelt, vor allem unsere Arbeits- und Führungskultur, braucht Raum zum Experimentieren für neue Ideen. Diese „Schaffensräume“ müssen sich an die komplexen und vielfältigen Anforderungen heutiger Arbeit anpassen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die richtige Integration mobiler Endgeräte in ein menschengerechtes Arbeitsumfeld. Technologien müssen nicht nur schneller, sondern vor allem auch gesünder werden. Die Zielsetzung humanistischer Arbeitswelten muss immer sein, die Technologien auf die körperlichen Bedürfnisse des Anwenders anzupassen – und nicht umgekehrt. In der Umsetzung gehören dazu beispielsweise die Ergonomie, visuelle Belastung und der Lärmschutz. Unternehmen und Institutionen müssen sich heute mehr denn je fragen: Was bedeutet New Work für uns und wie wollen wir zukünftig zusammenarbeiten?

Digitalisierung in der Personalentwicklung

Neben der Vorstellung neuer, innovativer Arbeitswelten ging es auch in diesem Jahr wieder um Trends und zukünftige Entwicklungen beim Lernen. Die Digitalisierung gibt hierbei den Takt vor – denn digitales Lernen schafft heute mehr Effizienz und Tiefe. Das bietet auch im Bereich der Personalentwicklung viele Möglichkeiten. Ein Learning Management System (LMS) unterstützt Unternehmen heute bei allen verwaltenden HR-Abläufen, vom Onboarding über erforderliche Weiterbildungen bis hin zur systematischen Karriereplanung und mittlerweile auch im Bereich des Talent Managements. Dabei muss es nicht zwangsläufig die SAP Version sein. Optional stehen neben den konventionellen Anbietern wie IMC oder Tata eine Vielzahl an Startups mit spezifischen Einzelfunktionslösungen wie z.B. Sovanta, Vitero oder Docebo.

Ein nachhaltiges Blended Learning Konzept setzt dort an, wo konventionelle Präsenzveranstaltungen aufhören – damit Lernen nicht nach dem Gießkannenprinzip verläuft. So wird Gelerntes unter anderem im Rahmen von Learning Nuggets, z.B. als Videosequenz oder Quiz, gezielt und pragmatisch vertieft, geübt und verinnerlicht. Im Fokus dieser Konzepte stehen insbesondere die User Experience und auf den einzelnen Mitarbeiter zugeschnittene Lernprozesse. Denn jeder Mitarbeiter hat eine individuelle Art relevantes Wissen zu verarbeiten und umzusetzen. Es bleibt also spannend welche weiteren Facetten zukunftsorientiertes Lernen und Arbeiten in nächster Zukunft mit sich bringen.

Ihr NEWSEARCH-Team

  

NEWSEARCH - Die Personal- und Managementberatung für die Regionen Karlsruhe, Rhein-Neckar sowie den südwestdeutschen Raum.

Bildquellen: © Zukunft Personal Europe





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